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Trouw - Niederlande | Freitag, 12. Dezember 2008

Umgang mit rechtspopulistischer Partei

Die Partei für die Freiheit (PVV) des Rechtspopulisten Geert Wilders wird in einer wissenschaftlichen Studie erstmals als rechtsextrem definiert. Das sei gefährlich, meint die Tageszeitung Trouw: "Abgesehen von dieser Semantik ist es noch die Frage, ob die PVV auf streng wissenschaftlicher Basis als rechtsextreme Partei bezeichnet werden kann. Es wird genug andere Wissenschaftler geben, die diese These bestreiten. Es scheint auch wenig sinnvoll zu sein, denn auch ohne Etikett weiß jeder, wofür Wilders steht. Er und seine Partei verfolgen einige unsinnige und oft verwerfliche Ziele, aber sie tun dies innerhalb der Spielregeln unserer parlamentarischen Demokratie, und sie scheuen die Debatte nicht. Viel sinnvoller ist es daher, die Partei auf ihre Standpunkte anzusprechen und wenn nötig, diese entschlossen zu bekämpfen. ... Wenn die Ansichten wirklich zu schlimm sind, ist es einem Richter überlassen darüber zu urteilen. Und ansonsten gilt: die gefährliche Etikettierung vermeiden und die Debatte suchen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 12. Dezember 2008

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