Diário Económico - Portugal | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Konventionelle Maßnahmen erschöpft
Die Tageszeitung Diário Económico sieht die radikale Leitzinssenkung der Fed als eine der letzten möglichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise: "[Der Präsident der US-Notenbank] Ben Bernanke hat eine regelrechte Atombombe benutzt, um eine Deflation in den USA zu vermeiden. ... Seit 1954 war der US-Leitzins nicht mehr so niedrig. ... Die Zentralbank hat ihre konventionellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise ausgeschöpft. ... Wenn die Banken trotz dieser extremen Maßnahme weiterhin zu große Beschränkungen für die Vergabe von Darlehen setzen, wird Ben Bernanke nur eines übrig bleiben: mehr Geld in den Markt einfließen zu lassen und die Zentralbank am Ende in eine herkömmliche Bank umzuwandeln, damit das Geld die Wirtschaftsagenten erreicht, die zurzeit Schwierigkeiten haben, ein Darlehen von den privaten Banken zu bekommen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, portugiesisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Finanzpolitik, » Wirtschaftspolitik, » USA
Alle verfügbaren Texte von » Francisco Ferreira da Silva
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 18. Dezember 2008