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Ta Nea - Griechenland | Montag, 5. Januar 2009

Blinde Gewalt

In Athen wurde am Montag ein Polizist von Unbekannten mit einer Kalaschnikow angeschossen. Ein paar Tage zuvor war bereits auf einen Polizeibus und einen Regionalzug geschossen worden. Nun gibt es Befürchtungen, dass hinter den Anschlägen die terroristische Organisation "Revolutionärer Kampf" stecke. Die Tageszeitung Ta Nea fragt sich, wohin die neue Terrorwelle führen wird. "Welches wird der nächste Schritt in diesem Tango der Gewalt sein? Man braucht nicht viel Phantasie, um zu bemerken, dass ein neues Kapitel in der Serie 'Terrorismus' eröffnet worden ist. Natürlich mit anderen Merkmalen. … In den 1980er Jahren gab es professionelle Anschläge auf bestimmte Ziele, faktisch ohne jegliche Zustimmung der Jugend. Heute scheint sich dies zu ändern. …Wir stehen vor einer verstreuten Gewalt, die gefährlicher ist, weil sie blind ist. ... In den 1980er und 1990er Jahren haben das politische System und die Zweiparteilichkeit Stabilität geschaffen. Heute gibt es eine generelle Geringschätzung der Institutionen und der Politik … und es wird noch schlechter wegen der Wirtschaftskrise."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 6. Januar 2009

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