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Le Monde - Frankreich | Dienstag, 6. Januar 2009

Medien in der Krise

Am 2. Oktober stieß der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy eine Reformdebatte an, womit Auswege aus der Krise der bedrohten Presse gefunden werden sollen. Die Tageszeitung Le Monde kommentiert die derzeitige Medienkrise. "Das Jahr 2008 wird als das Wendejahr der Presse in Erinnerung bleiben: Umsatzrückgang, ... Leserschwund, Rückgang der Werbeeinnahmen. Das sind viele Zeichen, die eine Krise bedeuten und die von der derzeitigen Wirtschaftskrise nur beschleunigt wird. Ein Modell scheint unterzugehen; ein anderes, dessen Form noch unbekannt ist, wird geboren. Schriftliche Presse und Internet suchen sich. [Doch] noch hat keiner die Gewinnformel gefunden. Dies gilt für Europa wie für die Vereinigten Staaten. ... Umso größer ist die Verwirrung, da man auf das Ende eines wirtschaftliche Modells blickt. Die französischen Verlage beobachten mit Bestürzung, was in den Vereinigten Staaten passiert. ... Die glänzende New York Times wird um Fremdmittel bitten und muss seinen neuen Sitz in Manhatten mit einer Hypothek belasten. Am 5. Januar hat die Tageszeitung zum ersten Mal ihre Titelseite für  Werbung geöffnet."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 8. Januar 2009

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