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L'Espresso - Italien | Freitag, 12. Mai 2006

Die italienische Rechte nach Berlusconi

Wir erleben das Ende der Ära Berlusconi, stellt Claudio Rinaldi fest und meint, dass einige seiner Verbündeten nun endlich aus dem Schatten des 'Cavaliere' treten können. "Es gab einmal zwei ambitionierte politische Führer: Pier Ferdinando Casini von der UDC und Gianfranco Fini von der Alleanza nazionale... Kaum ist die Legislaturperiode zu Ende, riskieren sie kleine Gesten der Unabhängigkeit. Noch ganz schüchtern... Auf ihren Schultern ruht eine schwere nationale Verantwortung, denn sie müssen praktisch die Hälfte der Wählerschaft der Dominanz des Autokraten entziehen und für sich gewinnen... Sie müssen den konservativen Italienern eine bessere Zukunft bieten. Eine ordentliche Konfrontation zwischen Links und Rechts könnte ein guter Anfang sein. Unter der Bedingung, dass Prodi und die Seinen nicht den Fehler machen, die Nase zu rümpfen, weil sie glauben, bei der Rechten müsse nur Berlusconi ernst genommen werden."

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