Világgazdaság - Ungarn | Donnerstag, 12. Februar 2009
Kredite weiter knapp in Ungarn
Die Wirtschaftszeitung Világgazdaság schreibt, dass die Kreditvergabe der ungarischen Banken nur schleppend voranschreite. "Es hat den Anschein, dass die bisherigen Anstrengungen der ungarischen Regierung, die Banken zur Vergabe von Krediten zu bewegen, samt und sonders vergeblich waren. Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány sprach vor zwei Wochen davon, dass die Unternehmen viel zu langsam zu lebensnotwendigen Krediten kämen. ... Die Regierung macht es sich freilich leicht, darauf hinzuweisen, dass der hiesige Banksektor zum Großteil [mehr als 80 Prozent] in ausländischer Hand sei. Sprich: Sollen doch die Mutterunternehmen die Liquiditätsengpässe der ungarischen Kreditinstitute beheben. Dieses Argument klingt zwar gut, das Problem ist nur, dass auch die Liquidität der Mutterbanken zu wünschen übrig lässt. Und selbst wenn diese über freie Geldmittel verfügen, werden sie diese nicht unbedingt zuerst in der osteuropäischen Region verteilen. ... Derweil verrinnt erbarmungslos die Zeit, und für die hiesigen Kunden wird es immer schwerer und teurer, Kredite zu bekommen."
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