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Rzeczpospolita - Polen | Montag, 16. Februar 2009

Vertriebenenmuseum schürt Ängste bei Polen

Die konservative Zeitung Rzeczpospolita kritisiert die mögliche Berufung von Erika Steinbach, Vorsitzende des Bundes der Vetriebenen und CDU-Bundestagsabgeordnete in den Stiftungsrat des Zentrums gegen Vertreibuungen in Berlin: "Erika Steinbach hat nicht einmal das Recht, sich mit dem Schicksal der Deutschen zu identifizieren, die die westlichen und nördlichen Gebiete verlassen mussten, die Polen durch die Potsdamer Konferenz zuerkannt worden sind. Sie ist die Tochter eines Besatzungsoffiziers und in Rumia geboren - einer polnischen Stadt, die das Dritte Reich nach der Aggression im Jahr 1939 an sich gerissen hat. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Koalition aus CDU und SPD hatten viele Monate Zeit, diese Angelegenheit zu erledigen. Die Christdemokraten, deren Mitglied Erika Steinbach ist, hatten genügend politische Möglichkeiten, die Chefin der Landsmannschaften aus diesem Projekt zu entfernen, das auch ohne ihre Person schon genügend Ängste bei Millionen von Polen schürt."

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