Navigation

 
La Repubblica - Italien | Mittwoch, 25. Februar 2009

Schlechte Argumente für Atomkraft

Die linksliberale Tageszeitung La Repubblica meint, die Rückkehr Italiens zur Atomkraft sei von wirtschaftlichen Interessen getrieben aber wenig sinnvoll: "Es ist sonnenklar, warum Frankreich Kernkraftwerke in Italien bauen will. Der Auftrag ist für den französischen Energiekonzern Areva extrem Appetit anregend, zumal er ... nach der Scheidung von seinem einstigen treuen deutschen Partner Siemens seine Schäfchen ins Trockene bringen will. ... Es ist nicht ganz so klar, warum das ausgerechnet in Italien passieren soll. Hieb- und stichfest ist das Argument für Unabhängigkeit in der Stromversorgung, … wackelig dagegen das [Argument], beim technologischen Fortschritt mithalten zu können. Die Technologie der Kernkraftwerke der dritten Generation ist nach Meinung aller Experten eine Übergangslösung. [Schon im Jahr] 2030 sollen die Atomkraftwerke der vierten Generation realisierbar sein, die keinen Atommüll produzieren. Ist es sinnvoll, Kernkraftwerke zu bauen, die spätestens fünf Jahre nach ihrer Fertigstellung (2025, wenn alles glatt läuft) schon veraltete sind?"

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 25. Februar 2009

Weitere Inhalte