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Gazeta Wyborcza - Polen | Donnerstag, 5. März 2009

Steinbachs Rückzug ist Erfolg für polnische Diplomatie

Der deutsche Bund der Vertriebenen hat entschieden, seine Präsidentin Erika Steinbach nicht für den Stiftungsvorstand des Zentrums gegen Vertreibungen "Sichtbares Zeichen" zu nominieren. Die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza begrüßt das: "Der Ausschluss von Erika Steinbach aus dem Vorsitz des 'Sichtbaren Zeichens' ist ein riesiger Erfolg der polnischen Diplomatie und ein Zeichen dafür, wie sehr Angela Merkel an den Beziehungen zu Polen gelegen ist. Für einen Teil der Deutschen war es klar, dass Steinbach am 'Sichtbaren Zeichen' teilnimmt. Sie haben den Druck, den [der polnische Deutschland-Beauftragte] Professor Władysław Bartoszewski in dieser Angelegenheit gemacht hat, als polnische Hysterie abgetan. Steinbach wurde als jemand dargestellt, der Versöhnung sucht, obwohl sie vor 20 Jahren gegen die deutsch-polnischen Grenz- und Nachbarschaftsverträge gestimmt hat. In den vergangenen Tagen haben sie nicht nur diejenigen Politiker des konservativen Flügels der CDU unterstützt, die mit den Vertriebenen verbunden sind, sondern sogar die deutschen katholischen Bischöfe."

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