Polska - Polen | Montag, 9. März 2009
Deutsch-polnischer Streit um Vertriebenenmuseum geht weiter
Die Zeitung kommentiert die Aussagen der in Polen umstrittenen Vorsitzenden des deutschen Bundes der Vertriebenen (BdV) Erika Steinbach vom vergangenen Wochenende gegenüber dem deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Danach wird sie nicht auf einen Sitz im Stiftungsrat für das geplante Museum gegen Vertreibungen verzichten. "Mit diesen Worten hat die CDU-Abgeordnete erneut den deutsch-polnischen Streit angefacht. Anstatt Öl auf die Wogen zu schütten, hat sie Öl ins Feuer gegossen. Die Aussagen der CDU-Politikerin sind eine schallende Ohrfeige für die polnische Regierung - und besonders für Władysław Bartoszewski. Denn gerade der Berater für internationale Fragen des Premiers [Donald] Tusk hat Bundeskanzlerin [Angela] Merkel davon überzeugt, dass für Steinbach kein Platz in dem Rat sein kann, der das [Museumsprojekt] 'Sichtbare Zeichen' verwaltet."
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Alle verfügbaren Texte von » Marek Zając
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