Cotidianul - Rumänien | Donnerstag, 12. März 2009
IWF-Kredit für Rumänien mit Auflagen
Der internationale Währungsfond (IWF) hat dem schwer von der Finanzkrise getroffenen Rumänien einen Kredit versprochen, wenn es bestimmte Stabilitätsmaßnahmen erfüllt. Die Tageszeitung Cotidianul kommentiert. "Nachdem im Herbst vergangenen Jahres nach Island auch Ungarn und Lettland erklärt hatten, dass sie kurz vor einem Staatsbankrott stünden, reagierten EU und IWF auf den verzweifelten Appell schnell mit Hilfe. ... Im Unterschied zu Ungarn oder Lettland, deren Politiker die Schwere der Krankheit erkannten und um Erste Hilfe riefen, sind wir auf der Krankenbahre aufgewacht. Doch unsere Regierenden sagten uns ständig, es sei nichts, oder wir hätten den falschen Notarzt gerufen. ... Mehr noch, jede Annäherung an den IWF wurde als soziale Panik betrachtet. ... Die Krise kam, als wir schutzlos waren, weil wir unprofessionelle und verlogene Politiker haben. Die Behandlung durch den IWF ist das Resultat der Verhandlungen mit der rumänischen Seite und vor allem die Folge einer kranken rumänischen Wirtschaft."
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