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Hospodářské noviny - Tschechien | Donnerstag, 9. April 2009

Gefährliche Flucht in den Euro

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat empfohlen, dass von der Finanzkrise besonders betroffene osteuropäische Staaten rasch den Euro einführen sollten. Die Tageszeitung Hospodářské noviny findet die Empfehlung bedenklich. "Wenn der IWF das ernst meint, dann ist das der beste Weg, den Euro zu begraben. Keines der Länder (mit Ausnahme von Estland) erfüllte die Maastricht-Kriterien nicht einmal vor der Krise. Und jetzt sind sie völlig chancenlos, dies zu erreichen. Ungarn und Lettland, denen der Währungsfonds die Flucht in den Euro empfiehlt, werden Jahre mit großen Defiziten vor sich haben. Das Kriterium der drei Prozent können sie vergessen. Sie werden sich vom Euro eher entfernen, als sich ihm annähern. Der Plan des IWF beruht auf einem sehr gefährlichen Gedanken. Er betrachtet den Euro als eine Art soziales, humanitäres Projekt."

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