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Valstiečių laikraštis - Litauen | Dienstag, 14. April 2009

IWF-Vorschlag zur Euro-Einführung verdient Aufmerksamkeit

Die Wochenzeitung Valstieciu laikrastis analysiert den Vorschlag des Internationalen Währungsfonds (IWF) an die EU-Staaten im Osten, einseitig den Euro einzuführen: "Das wäre, als würde man eingeladen werden, seine Lumpen zu zerreißen, seine Festtagskleidung anzulegen und sich in den exklusiven Westklub zu schmuggeln. Dem IWF zufolge wäre dies eine reelle Chance für die osteuropäischen Staaten, der Schuldenfalle zu entkommen. Das wäre zwar keine Rettung aus der Krise, würde aber zumindest wieder auf die Beine helfen. Man muss noch hinzufügen, dass der IWF über die wirtschaftliche Lage der EU-Neulinge mehr Informationen als jede andere Institution hat, denn bis jetzt hat er ihnen über 74 Milliarden Euro geborgt und wird wohl noch mehr Kredite vergeben. Darum mögen die Vorschläge des IWF an die EU-Kommission dreist erscheinen, aber sie verdienen Aufmerksamkeit. … Übrigens haben auch der Vatikan, San Marino und Monaco per Vertrag den Euro eingeführt, obwohl sie nicht zur Eurozone gehören, und ohne die Kriterien zu erfüllen, haben ihn Andorra, Montenegro und Kosovo übernommen."

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