Les Echos - Frankreich | Dienstag, 12. Mai 2009
Neue Geschäftsmodelle für Online-Medien
In ihrem Leitartikel beschreibt die Tageszeitung Les Echos, wie die in der Krise befindlichen Medien über neue Geschäftsmodelle nachdenken, um sich finanzieren zu können: "Nach der Übernahme des 'Wall Street Journal' kritisierte der Medienunternehmer Rupert Murdoch seine Beute [wegen kostenpflichtiger Online-Artikel]: 'Die Zukunft der Online-Presse liegt nicht in kostenpflichtigen Modellen, sondern in mit Werbung finanzierten kostenlosen Modellen'. ... Heute ändert sich die Strategie. Die 'Wall Street' ist nicht nur eine der wenigen Tageszeitungen geblieben, die wesentliche Inhalte ihrer Internetseite in Rechnung stellt. Der Australo-Amerikaner geht [sogar] noch weiter. Seine Vorzeigezeitung wird Artikel stückweise anbieten. Der Pressechef schätzt, dass andere Unternehmen sich von seiner Vorgehensweise anregen lassen werden. ... Diese ist ein wenig wie in der Welt der Musik, die lernen musste, einzelne Lieder statt Alben zu verkaufen. Ein Teil der Presse von morgen wird vielleicht im besten Fall einen oder zwei Artikel verkaufen aber keine vollständige Zeitung mehr."
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