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Politis - Zypern | Donnerstag, 14. Mai 2009

Über die Straßensperren in Zypern

Die Tageszeitung Politis schreibt über die Bedeutung der Straßensperren in Zypern, die den griechischen Süden vom türkisch-besetzten Norden teilen: "Als die Straßensperren [im Jahre 2003] geöffnet wurden, wurde uns so viel erzählt: dass diejenigen, die den Übergang zum Norden benutzen, den Pseudostaat anerkennen. ... Und man fragt sich jetzt: wenn solch ein Prozess zur Anerkennung des Pseudostaates führt, warum wollen die Politiker, dass diese Prozesse ausgeweitet werden? Wenn diejenigen, die in die besetzten Gebieten hinübergehen, zur Legalisierung der Besatzung beitragen, warum sollten dann auch andere Straßensperren geöffnet werden? Damit wir die Anzahl der Verräter vergrößern? Dies ist ein riesiger Widerspruch, weil es keine 'ungefährlichen' und keine 'gefährlichen' Straßensperren gibt. Es gibt aber verklemmte Gehirne und verwirrte Persönlichkeiten, und vor allem opportunistische Theorien des Überlebensproblems, das dieses Land hat. ... Wenn wir die Veränderungen, die die Öffnung der Straßensperren im Jahre 2003 in dieses Land gebracht hat, richtig einschätzen könnten, …würde die Gegenwart ganz anders aussehen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 15. Mai 2009

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