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Cotidianul - Rumänien | Montag, 13. Juli 2009

Ionesco zwischen Frankreich und Rumänien

In diesem Jahr jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag von Eugen Ionescu, dem im Westen auch als Eugène Ionesco bekannten französisch-rumänischen Autor des absurden Theaters. Seine Tochter Marie-France Ionesco besteht darauf, dass Ionesco ein Franzose sei und kein Rumäne. Die Tageszeitung Cotidianul schreibt dazu: "Es ist wahr, dass Eugen Ionescu seinen Vater verabscheut hat, weil er gewalttätig und ein Trampel war. Dennoch hat sich dieser dafür eingesetzt, dass sein Sohn das Gymnasium und eine rumänische Uni-Fakultät besuchen konnte, so dass der junge Ionescu Französisch-Lehrer wurde. Es scheint mir absurd, seine Tochter [Marie-France Ionesco] daran erinnern zu müssen, dass Eugen Ionescu auch auf Rumänisch veröffentlichte. Es scheint mir ähnlich absurd, Frau Ionesco an das Detail zu erinnern, dass Eugen Ionescu, als er 1938 nach Frankreich zurückkehrte, ein rumänischer Stipendiat war, und einige Jahre später als rumänischer Staatsbürger Kulturattaché der Antonescu-Regierung [rumänischer Militärdiktator] in [der französischen Stadt] Vichy wurde."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 13. Juli 2009

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