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De Standaard - Belgien | Mittwoch, 9. September 2009

Studenten besser ausgerüstet als vor 20 Jahren

Das mit dem Bologna-Prozess eingeführte Bachelor- und Mastersystem hat mehr Studierende an die Universitäten gebracht. Dies habe aber nicht, wie vielfach kritisiert, zu einem Qualitätsverlust geführt, meint die Tageszeitung De Standaard: "Durch das flexible BA-MA-System bekommen 18-Jährige viel mehr Anlaufzeit, um die Kluft zwischen der Schule und der Universität zu überbrücken. Die Universität kann so mehr Studenten halten. Das ist nicht negativ. ... Der Schwerpunkt einer Universitätsausbildung liegt heute nicht mehr nur auf der Vermittlung von Fachwissen, sondern vor allem auf der Vermittlung von Denkvermögen. Die Frage ist nicht mehr, 'Was hast du gelernt?', sondern 'Verstehst du, was du gelernt hast, und kannst du das Wissen in anderen komplexeren Situationen umsetzen?' Deshalb ist die Schlussfolgerung unvermeidlich, dass Studienabgänger heute viel besser ausgerüstet sind, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu nutzen, als die Universitätsabsolventen vor 20, 30 Jahren."

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