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Delo - Slowenien | Freitag, 11. September 2009

US-Gesundheitsreform schwer umzusetzen

US-Präsident Barack Obama hat in einer Rede vor beiden Häusern des Kongresses für seine Gesundheitsreformpläne geworben. Die Tageszeitung Delo kritisiert jedoch, dass eine umfassende Reform gar nicht möglich sei, da die Pharmaindustrie und die Krankenversicherungsunternehmen zu viel Geld in den US-Wahlkampf gesteckt hätten: "Es stimmt schon, dass die meisten Meinungsumfragen in den vergangenen Jahren gezeigt haben, dass die Mehrheit der US-Bevölkerung eine Reform wollte, die allen eine Krankenversicherung bietet, und ... auch [dazu] bereit war, höhere Steuern zu zahlen ... . Doch als man im Kongress anfing, über die Reform zu diskutieren, wurden derartige Lösungen nicht vorgeschlagen. Die Befürworter eines Gesundheitswesens für alle, die uneingeladen im Kapitol erschienen waren, wurden von der Polizei vertrieben. Nicht das Volk hat über die Reform entschieden, sondern ihre Vertreter, die mit den Mitteln genau derjenigen Unternehmen in den US-Kongress gewählt wurden, die an der derzeitigen Misere im Gesundheitswesen schuld sind."

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