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Simerini - Zypern | Mittwoch, 16. September 2009

Medien sind nicht an Zypernproblem Schuld

Die Tageszeitung Simerini beklagt, dass man den zyprischen Medien die Schuld am Fortbestehen des Zypernproblems gebe: "Alle [Politiker] greifen die Medien an, damit sie ihre [eigene] Verantwortung los werden. … Am Misserfolg oder an den Schwierigkeiten bei den Verhandlungen sind also nicht die Intoleranz der Türken Schuld, die türkische Besatzung, die falsche Handlungsweise der griechisch-zyprischen Seite oder die pro-türkische Haltung der Uno, sondern nur die Medien, die einer Lösung [angeblich] ablehnend gegenüberstehen. Wir akzeptieren die Schüsse der Einheimischen und der Fremden gegen uns als einen Ehrentitel. Die Massenmedien haben in dieser schwierigen Phase eine riesige Verantwortung, … dem Volk den richtigen Weg zu zeigen. Diese verantwortungsvolle Haltung rettete auch die Republik Zypern im Jahre 2004, als [mit dem Referendum über die Wiedervereinigung der Insel und seiner Ablehnung durch die griechisch-zyprische Seite] die Katastrophe vorbereitet wurde."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 17. September 2009

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