Sega - Bulgarien | Donnerstag, 24. September 2009
Irina Bokova gute Kompromisskandidatin für Unesco
Die Bulgarin Irina Bokova ist am Dienstag zur neuen Generaldirektorin der Unesco gewählt worden. Die Tageszeitung Sega fragt nach den Gründen für den Erfolg der Bulgarin: "Die Unesco soll die Unsitten des [ehemaligen Generaldirektors Koichiro] Matsuura, dessen Name ein Synonym für Intransparenz und Korruption ist, beseitigen. Es ist wahr, dass unsere Kandidatin aus einem Land kommt, das gerade an diesen Schwächen leidet. Jedoch haben sich die Bulgaren in internationalen Organisationen eher den Ruhm von präzisen, ehrlichen und tüchtigen Mitabeitern erkämpft. ... Bokova bedroht mit Sicherheit niemanden. Deswegen ist sie eine gute Kompromisskandidatin, wenn es um die Lösung großer Widersprüche geht."
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