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To Ethnos - Griechenland | Sonntag, 11. Oktober 2009

Errikos Bartzinopolous über zwei politische Dynastien in Griechenland

Die Tageszeitung To Ethnos schreibt in ihrer Sonntagsausgabe über die beiden Familiendynastien, die seit Jahrzehnten das politische Leben in Griechenland prägen: "Es ist bestimmt sehr selten - wenn nicht einmalig -, dass eine Familie innerhalb eines halben Jahrhunderts drei Premierminister stellt, wie es in der Papandreou-Familie der Fall ist. Und es ist noch seltener - wenn nicht beispiellos -, dass es noch dazu eine zweite Familie gibt, wie die der Karamanlis, die zwei Premierminister gestellt hat. ... [Aber] der wichtigste Unterschied [zwischen beiden Familien] ist die Art und Weise wie die Repräsentanten dieser Familien an die Macht gekommen sind. Konstantinos und Kostas Karamanlis sind sehr leicht und ohne große Anstrengungen an die Macht gekommen. Der erste hatte das Glück, der Auserwählte von König [Paul I. im Jahr 1955] zu sein, ... der zweite hatte das Glück, der Neffe [von Konstantinos] zu sein. ... Mit den Papandreous ist es anders. ... Unzweifelhaft sind sie nach mehrjährigen und harten politischen Kämpfen, die durch Inhaftierungen, Exil und Verfolgungen gekennzeichnet waren, auf den Premierministersessel gekommen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 12. Oktober 2009

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