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Le Temps - Schweiz | Montag, 2. November 2009

Google als Retter der Musikindustrie

Am vergangenen Mittwoch hat der Internetkonzern Google seinen Musikdienst der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Angebot basiert auf Diensten der Internetseiten iLike und Lala. Die Tageszeitung Le Temps analysiert die Gefälligkeit dieser Vorgehensweise für die Musikindustrie: "Wird Google die Musikindustrie retten? Das ist es vielleicht, was manche Konzernführer hoffen müssen, die unter dem Absatzeinbruch von CDs und einer nicht nachlassenden Onlinepiraterie leiden. ... In der Tat können die Internetnutzer dank der zwei gut entworfenen Partnerwebseiten ihren Musikhorizont leicht erweitern. Es ist auch vorstellbar, dass sie dadurch dazu ermuntert werden, mehr Titel zu kaufen. Das ist das Zuckerbrot. Aber gleichzeitig nähert sich die Peitsche. Der französische Gesetzgeber bemüht sich um das Inkrafttreten eines neuen Gesetzes, das Piraten den Internetzugang verbietet, und auch Großbritannien geht ähnlich vor. Die britische Regierung hat bestätigt, dass im November über einen Gesetzesvorschlag mit dem gleichen Grundsatz einer mehrstufigen Antwort abgestimmt werden soll."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 2. November 2009

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