Adevărul - Rumänien | Dienstag, 17. November 2009
Rumänien bleibt Europas Billigwerkbank
In Rumänien finden am 22. November Präsidentschaftswahlen statt. Die Tageszeitung Adevărul analysiert in diesem Zusammenhang die schwierige wirtschaftliche Lage des Landes und die Bedeutung der rumänischen EU-Mitgliedschaft: "Sie [die EU] lässt uns nicht verkommen, aber wir bleiben Europas Billigwerkbank. Unser minimales Wachstum ähnelt dann dem von Indien in den 1980er Jahren: ein bis zwei Prozent. Ganze Regionen bleiben von der Modernisierungswelle ausgeschlossen. Unser Profil - eines Landes mit starken sozialen Ungleichheiten - wird ausgeprägter. Die besten Leute wandern aus, sie lassen Hoffnungslosigkeit und soziale Misere zurück. Das ist die Kernfrage für die Kandidaten der Präsidentenwahl: wie können wir das negative Szenario für Rumänien vermeiden?"
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