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La Stampa - Italien | Dienstag, 1. August 2006

Enzo Bianchi über den paradoxen Mittelmeerraum

Der italienische Theologe Enzo Bianchi schreibt über die Gegensätze und Paradoxien des Mittelmeerraumes, der für menschliche Dramen und Kriege, aber auch für Ferienlaune und Sorglosigkeit stehe. "Das Mittelmeer, das Meer umgeben von Land, Mare Nostrum, das Meer, das eine Brücke zwischen den Ländern, Kulturen und unterschiedlichen Religionen sein könnte... Dieses Mittelmeer wimmelt von Ferien-Touristen, von der türkischen Küste bis zu den Küsten Spaniens, Marokkos, Ägyptens. Während die Urlauber, die Touristen in blindem Konsumrausch versinken, verdursten und verhungern arme Menschen, weil sie sich auf den Weg gemacht haben, einen Ort zu finden, der ihnen erlaubt, ein lebenswertes Leben zu führen. Der Mittelmeerraum ist im Libanon aber auch Zeuge eines grässlichen, ungerechten Krieges - wie alle unrechtmäßigen Kriege. Aber kann ein Krieg überhaupt rechtmäßig sein?"

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 1. August 2006

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