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Les Echos - Frankreich | Mittwoch, 2. Dezember 2009

Erspartes besser vergolden

Gold ist teurer als jemals zuvor: Am Dienstag hat die Feinunze an den internationalen Rohstoffmärkten erstmals mehr als 1.200 Dollar gekostet. Eine hervorragende Geld-Anlage, findet die Wirtschaftszeitung Les Echos: "1.000, 1.100, 1.200 Dollar. In drei Monaten hat das Gold diese drei symbolischen Grenzen mit erstaunlicher Leichtigkeit genommen. Im Klartext: Bestätigt sich die Wiederbelebung der wirtschaftlichen Aktivität, so besteht einerseits das Risiko, dass sie von einer Rückkehr der Inflation begleitet wird, die durch die Explosion der Staatsdefizite genährt wird. Zudem ist es wahrscheinlich, dass sie mit niedrigen Zinsen und einem Anstieg der Preise einhergeht, insbesondere für Rohstoffe und vor allem für Erdöl. Sollte der Aufschwung andererseits sein Versprechen nicht halten, werden die großen Volkswirtschaften in Schwierigkeiten geraten und ihre Devisen angegriffen sein. Im einen wie im anderen Fall ist es besser, Gold zu besitzen als Papiergeld oder andere Anlagen."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 2. Dezember 2009

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