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To Vima Online - Griechenland | Donnerstag, 17. Dezember 2009

Rating-Agenturen stufen Griechenland herab

Die Kreditwürdigkeit Griechenlands ist weiter gesunken. Nach Fitch hat gestern auch die führende Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) ihre Note gesenkt, weil die Maßnahmen der griechischen Regierung unzureichend seien. Die linksliberale Tageszeitung To Vima hält die Entscheidung für nicht angemessen: "Die Rating-Agenturen möchten sehen, wie die Regierung Löhne senkt oder einfriert. Dies stellt sie als eine Maßnahme dar, ohne dabei die griechischen Besonderheiten anzuerkennen. Dogmatisch wie sie sind, verteidigen sie wie Theologen ihren Glauben und zeigen keine Flexibilität. ... Griechenland ist nicht das, woran sie glauben. Das Land hat einen riesigen Bestand unversteuerten Eigentums, das Finanzamt könnte große Einnahmen erzielen. Außerdem ist der Staat selbst unermesslich reich. ... Der Präsident der Piraeus Bank, Michalis Sallas, schrieb vorigen Sonntag, dass das Immobilienvermögen des öffentlichen Sektors 240 Milliarden Euro beträgt. Wenn man nur dies bewertet, kann man die Forderungen von S&P erfüllen. Griechenland braucht nur Zeit."

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