Le Jeudi - Luxemburg | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Zivilgesellschaft zeigt Verantwortung für Klima
Der Klimagipfel in Kopenhagen geht heute zu Ende, doch es gibt noch keine Einigung über eine Abschlusserklärung. Die Zivilgesellschaft weiß bereits, was dort stehen muss, schreibt das Wochenmagazin Le Jeudi: "Das ist ein Notfall. Mit bereits mehr als 20 Millionen Klimaflüchtlingen ... ist es unmöglich, die Hände in den Schoß zu legen. Genau das weiß die Zivilgesellschaft, zumindest der Teil, der sich selbst in die dänische Hauptstadt eingeladen hat. In einem fröhlichen Höllenlärm von Ideen, Vorschlägen und Demonstrationen, die Umweltfreunde und Globalisierungskritiker genauso zusammenbringen wie Frau und Herr Jedermann, versucht die Zivilgesellschaft sich bei offiziellen Delegationen Gehör zu verschaffen. ... Mit einer Überzeugung als Glaubensbekenntnis: Die Exzesse der verschwenderischen Überproduktion und des Finanzkapitalismus müssen beendet werden. Es geht nicht nur um Klimaschutz. Kopenhagen sprengt diesen Rahmen, da die Resultate der Erderwärmung auch Quelle der Krise sind, ob ökonomisch, die Ernährung betreffend oder sozial."
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