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Politiken - Dänemark | Sonntag, 20. Dezember 2009

Kopenhagen Beginn einer neuen Weltordnung

Der Klimagipfel hat gezeigt, dass die alte Weltordnung nicht mehr funktioniert, schreibt die Tageszeitung Politiken: "China hat sich als Supermacht präsentiert. Im Gegensatz zu früher ist es den USA und der EU nicht gelungen, ihren Willen und ihre Interessen durchzusetzen. ... Unter dem Beifall der armen Länder hat sich China geweigert, die gleichen Standards für alle Länder zu akzeptieren: China hat es abgelehnt, sich verbindlichen CO2-Reduzierungen und einer externen Kontrolle der eigenen Klimaschutzmaßnahmen zu unterwerfen. ... Kopenhagen wird nicht für einem Konsens oder wegen globaler Tatkraft im Gedächtnis bleiben, sondern dafür, dass die USA und die EU-Länder das neue Selbstwertgefühl der Entwicklungsländer unterschätzt haben. Das ist aber kein Grund zum Verzweifeln: Künftige Abkommen auszuhandeln, wird ganz gewiss schwieriger werden, aber im Gegenzug besteht nun die Chance, dass ihr Inhalt sozial ausbalancierter und tragfähiger wird. Kopenhagen kann zu einem Neustart der Geschichte werden - mit neuen Spielregeln."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 21. Dezember 2009

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