Voxpublica - Rumänien | Freitag, 15. Januar 2010
Drolliges Internetzeitalter
Zu Jahresbeginn hat sich der Sänger der irischen Gruppe U2, Bono, in einem Gastkommentar in der New York Times gegen Musikpiraterie ausgesprochen und erklärt, dass Inhalte im Netz sehr wohl kontrolliert werden könnten. Damit setzt sich Costi Rogazanu in Blog voxpublica auseinander: "Ich habe nichts davon gehört, dass jemand von den USB-Stick-Produzenten oder Netzbetreibern entschlossen hohe Gebühren fordert, um die Autorenrechte zu stärken. ... Die einzigen Verbrecher sind die Konsumenten. Was wäre, wenn ich ein korrekter Typ wäre, der nicht illegal Musik herunterlädt sondern alle Lizenzen und Regeln befolgt? Ich würde mich praktisch von der gesamten Gesellschaft selbst ausschließen, von der eigenen Generation. Ich hätte nichts mit Freunden zu besprechen. ... Die Welt des Internets und der Technik hat die reale Welt verändert. Trotzdem versteift sich letztere darauf, dass sie nach alten Regeln funktioniert. Wer leidet? Der Durchschnittskonsument im Westen, die Dissidenten im Osten. Es kommen drollige Zeiten auf uns zu."
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