Navigation

 
Magyar Nemzet - Ungarn | Donnerstag, 14. Januar 2010

Fragwürdige Kandidaten für EU-Kommission

Etliche Kandidaten für die neue EU-Kommission unter José Manuel Barroso sind umstritten. Es sei daher fraglich, ob die Kommission Ende Januar überhaupt grünes Licht bekommt, schreibt die konservative Zeitung Magyar Nemzet: "Bei der bisherigen Anhörung der Kandidaten für die Kommission im Europaparlament wurde die gegenwärtige bulgarische Außenministerin, Rumjana Jelewa, am schärfsten kritisiert. ... Nach Meinung der Mitglieder der sozialistischen Fraktion ist Jelewa einerseits fachlich ungeeignet. Andererseits habe sie - der Kritik zufolge - abgestritten, in einen Korruptionsfall involviert gewesen zu sein. ... Dem von den Sozialisten delegierten slowakischen Kandidaten für die EU-Kommission, Maroš Ševčovič, wiederum wird angelastet, dass er am 19. Januar 2005 im Rahmen einer Brüsseler Konferenz gesagt habe, die Roma plünderten das slowakische Wohlfahrtssystem aus. ... Was wird am 26. Januar geschehen? Wird die Barroso-Mannschaft niedergestimmt?"

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 15. Januar 2010

Weitere Inhalte