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Blog De Dagelijkse Standaard - Niederlande | Montag, 1. Februar 2010

Keine Belohnung für Steuersünder-Informanten

Ein Informant hat der deutschen Bundesregierung die Namen von 1500 mutmaßlichen Steuersündern angeboten und dafür 2,5 Millionen Euro verlangt. Dies hat eine politische Debatte ausgelöst, ob der Staat in einem solchen Fall illegal gesammelte Informationen kaufen darf. Die niederländischen Christdemokraten haben da weniger Skrupel als die deutschen Konservativen, meint der Blog De Dagelijkse Standaard: "Die sozialdemokratischen Privatsphäre-Hasser der SPD sind dafür, natürlich. Die Regierungspartei CDU ist allerdings dagegen. Die CDU ist allerdings nicht prinzipiell gegen diese Verletzung der Privatsphäre, sondern man macht sich nur Sorgen darüber, dass die Daten gestohlen sind. Früher war das kein Problem, also an sich ist das schon ein Gewinn: Die deutschen Christdemokraten haben ein bisschen mehr Anstand bekommen. Sowieso mehr als ihre niederländischen Brüder."

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