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Nagyítás - Ungarn | Freitag, 26. Februar 2010

Viktor Orbán träumt von der Einparteien-Herrschaft in Ungarn

Vor den Wahlen in Ungarn im Frühjahr sieht der Vorsitzende der rechtskonservativen Oppositionspartei Fidesz, Viktor Orbán, das Ende der "überflüssigen Wertedebatten" gekommen und träumt in der konservativen Wochenzeitung Nagyítás quasi vom Einparteien-System - unter seiner Führung: "In Ungarn war das politische Leben bisher von einem dualen Kraftfeld geprägt [Konservative gegen Sozialisten]. ... In diesem dualen Kraftfeld gibt es keinen einzigen gemeinsamen Wert und auch kein einziges gemeinsames Ziel. Stattdessen tobt ein ständiger Kampf, auch in grundlegenden Fragen. ... Dieser Tage scheint der Dualismus des politischen Systems sich dem Ende zuzuneigen und von einem zentralen politischen Kraftfeld abgelöst zu werden. Dieses zentrale Kraftfeld ist einerseits der Konjunktur der Rechten, andererseits unserem Erstarken zu verdanken. ... Jetzt bietet sich die reale Chance, dass die ungarische Politik in den nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahren nicht von einem dualen Kraftfeld bestimmt wird, in dem es laufend spalterische, kleinliche und überflüssige Wertedebatten gibt, die die Gesellschaft entzweien. Stattdessen wird es auf lange Dauer eine große Regierungspartei geben [Fidesz], die fähig ist, die nationalen Interessen zu artikulieren. ... Ich persönlich trete dafür ein, dass wir anstelle einer Politik, die von ständigen Kämpfen geprägt ist, einer Politik den Vorzug geben, die das ständige Regieren zum Ziel hat."

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