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Gândul - Rumänien | Montag, 1. März 2010

Rumänien lebt auf Pump

In der vergangenen Woche hat Rumänien die dritte Tranche eines vom IWF ausgegebenen Kredits erhalten, dessen Auszahlung wegen einer Regierungskrise monatelang ins Stocken geraten war. Über den von IWF, Weltbank und EU gemeinsam finanzierten Kredit in Höhe von 20 Milliarden Euro schreibt die Tageszeitung Gândul: "Laut einem pessimistischen Szenario wird das Wirtschaftswachstum nicht genügend Geld in den Haushalt spülen, um die Zinsen oder die kompletten Schulden zu begleichen. Welche Regierung wird dann verkünden, dass sie die Renten und Gehälter kürzen sowie Angestellte entlassen muss, da das Geld nicht ausreicht und dass jeder Rumäne auf seine Art, den Gürtel enger schnallen muss. Es bleibt abzuwarten, was die Regierenden dann erzählen werden, wenn Rumänien ein Wirtschaftswachstum verzeichnet und nicht mehr in der Krise steckt, die Leute aber so leben müssen wie bislang, wenn nicht so gar schlechter als in Krisenzeiten."

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