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El País - Spanien | Dienstag, 2. März 2010

Ashton enttäuscht auf ganzer Linie

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat am Montag ein Papier vorgelegt, in dem sie die Ausgestaltung des europäischen auswärtigen Diensts skizziert. Die linksliberale Tageszeitung El País kritisiert, dass Ashton ihrem Amt nicht gerecht wird: "In Krisenzeiten wie der jetzigen, kommt die Eignung der politischen Führungskräfte nicht nur gelegen, sondern ist eine unbedingte Notwendigkeit. Deshalb brauchen wir im Fall der neuen Posten in der Europäischen Union nicht die traditionellen 100 Tage abzuwarten, in denen man sich mit Bewertungen zurückhält: Es gibt bereits ausreichend Anhaltspunkte, um ein Alarmsignal zu senden und die Fähigkeiten des einen oder anderen Inhabers eines hohen Amtes anzuzweifeln. So sind die ersten Schritte von Catherine Ashton als Hohe Vertreterin für die Außenpolitik der EU ... mehr als enttäuschend. ... Wenn die Einstellung und das Niveau in dieser Schlüsselposition so bleiben, wie sie seit dem Amtsantritt sind, wäre es besser, wenn der Europäische Rat die Besetzung überdenkt und/oder das Parlament ihr Handeln genauestens kontrolliert."

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