Diário Económico - Portugal | Mittwoch, 3. März 2010
EU braucht gemeinsame Wirtschaftsregierung
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso legt heute in Brüssel Vorschläge für Europas künftige gemeinsame Wirtschafts- und Wachstumsstrategie vor. Das hält die Wirtschaftszeitung Diário Económico zu diesem Zeitpunkt für Humbug: "Wirtschaftsziele für 2020 jetzt vorzustellen, da keiner die wirtschaftliche Rettung von Griechenland garantieren kann ... ist wie ein surrealistischer oder autistischer Witz. Niemand zweifelt an den Bemühungen der EU-Kommission, ... eine Lösung für Griechenland zu finden, aber diese könnten nicht ausreichen. Derzeit wird eine Rettungsaktion durch deutsche Banken debattiert. Dies ist eine Lösung, die die zwischenstaatliche Komponente der EU stärkt und das Projekt der europäischen Integration schwächt. ... Barrosos neue Agenda sollte sich auf eine gemeinsame Wirtschaftsregierung für Europa konzentrieren, mit einer gemeinsamen Haushaltspolitik, die eine gemeinsame Wirtschaftspolitik fördert. Dies ist das Wichtigste. Alles andere sind nur Reden von Bürokraten aus Brüssel."
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