Bild - Deutschland | Freitag, 12. März 2010
Generalstreik gefährdet Griechenland
Zum zweiten Mal innerhalb von fünfzehn Tagen haben Griechen mit einem Generalstreik ihr Land lahm gelegt. Dabei kam es am Donnerstag zu brutalen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. Trotzdem darf die griechische Regierung nicht einknicken, meint die Boulevardzeitung Bild: "Sie darf nicht ablassen vom rigorosen Sparen, das dem Land viel zu spät verordnet wurde. Tatsache ist: Die Zukunft Griechenlands entscheidet sich weder auf den internationalen Finanzmärkten noch in den Hinterzimmern der EU. Sondern im Land selbst. Jetzt. Da nutzt kein Internationaler und schon gar kein Europäischer Währungsfonds: Alles, was Griechenlands Partner tun können, ist Beiwerk und soll es gefälligst auch bleiben. Glaubwürdig werden die Griechen nämlich nicht dadurch, dass jemand anderes sie aus dem Sumpf zieht. Glaubwürdig werden sie nur, wenn sie selber den Sumpf trockenlegen! Die neue Regierung hat das begriffen. Sie erwartet keinen Cent von uns! Aber wenn die Straße gewinnt, wenn sich die Regierung gegen den störrischen Teil der Bevölkerung nicht durchsetzt, dann ist Griechenland verloren."
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Alle verfügbaren Texte von » Nikolaus Blome
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