Latvijas Avīze - Lettland | Dienstag, 16. März 2010
Russische Propaganda verunglimpft Lettland
Lettland begeht heute den Legionärstag zum Gedenken an Kämpfer des Zweiten Weltkriegs. Die Tageszeitung Latvijas Avīze kritisiert die negative Berichterstattung im Ausland und macht Russland dafür verantwortlich: "Die russische Propagandamaschine leistet seit dem Ende der Sowjetunion beachtliche Arbeit. Sie ist stark genug, nah und fern Standpunkte zu verbreiten, die russischen Interessen nützen, und im Bedarfsfall auf ein ganzes Korrespondentennetz einzuwirken und der ganzen Welt Materialien über abscheuliche Menschenrechtsverletzungen zu präsentieren. Wenn dann beispielsweise ergraute Legionäre, Verfolgte oder ihre Anhänger und Angehörigen an ihrem Gedenktag 16. März sich zum Freiheitsdenkmal [in Riga] begeben, erscheinen sofort Texte über die Rückkehr des Faschismus, und es werden lokale Gegenveranstaltungen organisiert. ... Lettland aber braucht keine solche Negativberichterstattung in der Welt, und schon gar nicht in Zusammenhang mit dem 16. März."
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