Berlingske - Dänemark | Dienstag, 13. April 2010
Euro bleibt in der Gefahrenzone
Die Bekanntgabe der Details des Notfallplans für Griechenland hat die Finanzmärkte erst einmal aufatmen lassen. Athen soll Kredite zu besonders günstigen Zinsen erhalten. Doch andere Länder bedrohen den Euro weiterhin, meint die Tageszeitung Berlingske Tidende: "Sowohl Deutschland, als auch eine Reihe anderer Länder haben zu Recht kritische Fragen an die griechische Regierung gestellt, und die deutsche Kanzlerin selbst wollte Griechenland keine Kredite zu besonders günstigen Zinsen geben, sondern an den marktüblichen Sätzen festhalten. Trotzdem ist die Aktion scheinbar erfolgreich. Der Euro steigt langsam aber sicher wieder gegenüber dem Dollar und die Märkte haben sich weitgehend beruhigt. Aber für wie lange? Dazu braucht es nur ein paar negative Berichte aus Ländern, deren Lage genauso schlimm ist wie die Griechenlands. Spanien, Portugal und Irland gehören mit auf die Überwachungsliste. Schlechte Nachrichten aus diesen Ländern können den Euro in eine erneute Krise zwingen."
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