Diário Económico - Portugal | Freitag, 30. April 2010
EU ist in der Krise nicht vereint
Die aktuelle Lage mehrerer verschuldeter Staaten sowie die Krise des Euro zeigen, dass die Europäische Union nicht vereint ist, meint die Wirtschaftszeitung Diário Económico: "Während Griechenlands Elend den Olymp erröten lässt und der Internationale Währungsfonds einen weiteren brillanten Rettungsplan ausfeilt, entblößt sich die EU: Sie ist nicht vereint, sie teilt keine gemeinsamen Interessen, ... sie ist nur eine Währungsunion wenn es gerade passt. Bevorstehende Wahlen, Griechenlands Elend, Jammern um Portugal, Angst um Spanien und ein Dollar, der sich als einzige gemeinsame Währung darstellt, all das ist unbedeutend. Merkel muss die Landtagswahlen am 9. Mai gewinnen und bis dahin herrscht Ungewissheit. Brown steht am 6. Mai offenbar schon als Verlierer fest. ... Und das große Mitglied Frankreich hat sich zwischen Streiks und sozialen Unruhen in eine Sarkoseifenoper verwandelt, die nicht mehr ernst genommen werden kann."
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