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Le Monde - Frankreich | Samstag, 8. Mai 2010

Krise ist Grund für britisches Patt

Trotz der Verluste der Labour-Partei bei den britischen Unterhauswahlen will sich Premier Gordon Brown um eine Koalition bemühen. Das knappe Ergebnis bei der Wahl ist auf die ähnlichen Programme der Parteien zurückzuführen, meint die Tageszeitung Le Monde, die wiederum auf die Krise reagiert haben: "Es ist weder eine Shakespeare-Tragödie noch eine politische Krise. Im Allgemeinen sieht die Lage am Tag nach Wahlen im Großteil Europas folgendermaßen aus: Die Regierungsmehrheiten bilden Koalitionen. ... Dennoch ist der britische Fall besonders interessant. Diese Wahlen könnten einen Präzedenzfall darstellen. Sie lassen erahnen, wie die politische Debatte auf dem alten Kontinent sein wird in dieser Zeit der Wirtschafts- und Finanzkrise. ... Das Ergebnis zwischen Gordon Brown und [Tory-Chef] David Cameron war auch deshalb so knapp, weil die Programme sich nicht so sehr unterschieden. ... Es gab nur ein vorherrschendes Thema während des Wahlkampfes: Das historische Budgetdefizit zu verringern, das ein Vermächtnis der Finanzkrise 2008-2009 ist."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 10. Mai 2010

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