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To Vima Online - Griechenland | Mittwoch, 2. Juni 2010

Griechenland fehlt Verhandlungsspielraum

Im Zuge ihrer Sparmaßnahmen hat die griechische Regierung am Dienstag weitere Schritte einer Rentenreform beschlossen. Kernpunkt ist die Erhöhung des Renteneintrittsalter. Griechenland kann sich gegen die IWF-Anweisungen nicht wehren, meint die linksliberale Tageszeitung To Vima: "Der Thriller mit den Renten hat auf eine harte Art und Weise gezeigt, wie schlecht die Position Griechenlands ist. Er hat bewiesen, dass der Raum für Verhandlungen sehr begrenzt ist oder kaum existiert, um die Leistungen zu verteidigen, die man in der Vergangenheit bekommen hat. Die Kämpfe, die gelegentlich ausgetragen werden wie zum Beispiel jetzt um die Höhe der Renten … sind bereits im Voraus zum Scheitern verurteilt. ... Es ist leider so, dass der Rahmen, der für die Rettung der griechischen Wirtschaft mit den EU-Partnern und dem IWF vereinbart wurde, streng verbindlich und fast unüberwindlich ist. Gerade in dieser Phase, wo der Erfolg des harten Sparprogramms noch nicht zu beurteilen ist, gibt es keinen Spielraum für Verhandlungen."

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