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Dziennik Gazeta Prawna - Polen | Dienstag, 8. Juni 2010

Mehr Geld für polnische Energiebranche

Schon in zwei Jahren könnte in Polen Strom fehlen, weil die technischen Anlagen veraltet sind, haben Experten der Weltbank in einem Bericht vom März festgestellt. Deshalb ist mehr Geld für den Umbau des polnischen Energiesektors nötig, fordert die konservative Zeitung Dziennik Gazeta Prawna: "Die Energiebranche braucht Investitionen, weil sie von Jahr zu Jahr immer weniger Strom herstellt, während gleichzeitig der Bedarf auf Seiten der Wirtschaft steigt. Und woher sollen die Unternehmen das notwendige Geld für die Finanzierung der Investitionen nehmen? Die Experten sagen ganz einfach: Unerlässlich sind Kredite oder die Privatisierung. Darlehen von der Bank führen jedoch dazu, dass man die Kosten auf die Abnehmer umlegen muss. Die Energiebilanzen steigen schon jetzt. Die durchschnittlichen Erzeugerpreise haben sich im Jahr 2009 beim Verkauf an die Vertriebsunternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent erhöht. Und die Preise, zu denen die Vertriebsunternehmen die Energie an die Endkunden verkauft haben, kletterten um 41 Prozent."

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