Berlingske - Dänemark | Dienstag, 29. Juni 2010
Die Neuen müssen Weltwirtschaft ankurbeln
Nach der Entscheidung der G20-Länder auf dem Gipfel von Toronto, strenger zu haushalten, sieht die Tageszeitung Berlingske Tidende andere Länder als bisher in der Verantwortung, für den weltweiten Aufschwung zu sorgen: "Der Weg ist lang und es sind vor allem die Wachstumsländer wie China, Brasilien und Indien, die den USA und Europa Wachstum sichern können. China hat den Willen gezeigt, die eigene Währung schrittweise steigen zu lassen, um den Export der USA in Gang zu bringen. Inwieweit China diesen Kurs halten wird, hängt natürlich davon ab, wie sich die Wirtschaft entwickelt. Deshalb ist die Weltwirtschaft noch lange nicht in sicheren Fahrwassern. Aber es geht langsam vorwärts, und es gibt die Hoffnung, dass uns Krise und Zusammenbruch erspart bleiben. In diesem Zusammenhang sind die G20-Länder wichtig. Und deshalb ist es erfreulich, dass sie hier eine Einigung erreicht haben."
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