Navigation

 
Rzeczpospolita - Polen | Donnerstag, 15. Juli 2010

Kaczyński verliert seine Glaubwürdigkeit

Die Opposition in Polen hat drei Monate nach dem Flugzeugunglück von Smolensk den innenpolitischen Frieden aufgekündigt und die Regierung für die Katastrophe mitverantwortlich gemacht. Die sonst oppositionsfreundliche konservative Tageszeitung Rzeczpospolita hält das für unverzeihlich: "Der Verlust von Glaubwürdigkeit ist für jede Partei und jeden Politiker ein Albtraum. Es sieht ganz danach aus, dass die [nationalkonservative Partei] Recht und Gerechtigkeit gerade dabei ist, diese Missgunst auf sich zu nehmen. Jarosław Kaczyński macht die PO-Regierung für die Katastrophe in Smolensk verantwortlich. [Der nationalkonservative Abgeordnete] Joachim Brudziński fordert, dass Premier Donald Tusk auf ewig von der politischen Bühne verschwindet, weil er den Leib von Lech Kaczyński 'im Matsch und im Sarg des Iwan gelassen hat'. ... Das ist der beste Weg, um seine Glaubwürdigkeit zu verlieren. Und in der Politik ist ein Mangel an Glaubwürdigkeit eine Todsünde."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 15. Juli 2010

Weitere Inhalte