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Hospodárske noviny - Slowakei | Mittwoch, 21. Juli 2010

Slowakei kneift vor Ungarn

Ungarn und die Slowakei wollen wieder zu einer vernünftigen Nachbarschaft zurückfinden. Darauf einigten sich am Dienstag die beiden neuen Regierungschefs Viktor Orbán und Iveta Radičová in Budapest, am Rande des Gipfels der vier Visegrád-Staaten. Strittige Themen sollen von einer gemischten Kommission geklärt werden. Die slowakische Wirtschaftszeitung Hospodárske noviny wirft Radičová vor, klein beigegeben zu haben: "Die Vereinbarung zwischen Orbán und Radičová macht sich gut - für die ungarische Seite, nicht für die slowakische. ... Orbán hat vor einem Monat das unfreundliche Gesetz über die Doppelstaatsbürgerschaft durchgesetzt und will nichts daran ändern. Ungarn ist hier der 'Aggressor'. Weshalb sollen wir dazu schweigen? Weil die slowakische Regierungschefin an einem konfliktfreien Image bastelt und Streitigkeiten einfach ausweicht. ... Das ist eine sehr riskante Politik. ... Radičová hätte die Probleme ansprechen müssen, die Orbán bereitet, statt sie zu verschweigen."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 21. Juli 2010

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