Standart - Bulgarien | Donnerstag, 29. Juli 2010
Bulgariens Kulturreichtum bleibt verborgen
Die meisten Touristen kommen nach Bulgarien, um am Strand herumzuliegen und sich mit billigem Alkohol ins Delirium zu trinken, kritisiert die Tageszeitung Standart und fordert mehr Sichtbarkeit für die Kulturschätze des Landes: "Wir zeigen immer nur unsere schlechte Seite, die gute aber bleibt im Schatten. Wir haben sieben Unesco-Welterbestätten. Wir haben die thrakische Kultur, die älter ist als das antike Griechenland. Wir haben das älteste Gold Europas im Gräberfeld von Varna, römische Siedlungen, mittelalterliche Burgen und Klöster. ... All dies bleibt der Welt aber weitgehend verborgen. Dabei könnte es Bulgarien nicht nur in ein neues Licht setzen, sondern auch Gewinne aus dem Kulturtourismus einbringen. ... Das Meer und die Kneipen sind schön und gut, aber es ist an der Zeit, auch anspruchsvolle Touristen anzuziehen. Die drittklassigen sind uns schon sicher."
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Alle verfügbaren Texte von » Konstantin Sabtschew
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