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The Times - Großbritannien | Freitag, 27. August 2010

Irak-Krieg war seine Opfer wert

Die USA haben ihre letzten Kampftruppen aus dem Irak abgezogen. Der Krieg war seine vielen Opfer wert, meint der britische General im Ruhestand Graeme Lamb in der konservativen Tageszeitung The Times: "Was wäre passiert, wenn wir nichts getan hätten? Aus meiner Sicht wäre der Irak weiter zerfallen und hätte sich rapide zu einem gescheiterten Staat entwickelt. Mit dem Ergebnis, dass seine Menschen, seine geistigen Führer und seine Rohstoffquellen in einem weit blutigeren Strudel von widerstreitenden Interessen innerhalb der Region gefangen gewesen wären. Nichts zu tun, hätte uns an einem gewissen Punkt in eine weit gefährlichere, unkontrollierbare Situation gebracht. ... War es also alles in allem die Sache wert? Es hat einen hohen Blutzoll gefordert und viel Geld gebraucht. Aber unsere Nation hat, gemeinsam mit ihren Koalitionspartnern, der irakischen Armee und den Zivilisten, den Menschen im Irak die Freiheit gebracht, eine Wahl zu haben. Das einfache Recht auf eine Wahl ist das würdigste Ziel."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 27. August 2010

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