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Berlingske - Dänemark | Dienstag, 31. August 2010

Europa braucht Einwanderungsdebatte

Vor den Parlamentswahlen in Schweden am 19. September hat der schwedische Fernsehsehsender TV4 den rechtspopulistischen Schwedendemokraten die Ausstrahlung eines Werbespots mit islamfeindlichem Inhalt verweigert. Die konservative Tageszeitung Berlingske Tidende sieht dies als symptomatisch für eine unterdrückte, jedoch längst fällige Debatte über Einwanderung: "Tatsache ist, dass die EU-Länder von alternden Bevölkerungen beherrscht sind. Wir brauchen Menschen, die willens und in der Lage sind, zu Wachstum und Wohlstand beizutragen, und die geistig und kulturell Teil der westlichen Gesellschaft sein möchten. Dänemark und die anderen Länder, die die Bremsen gezogen und dringliche Debatten zugelassen haben, können die übrige EU lehren, dass Einwanderung gesteuert werden muss. So lassen sich Probleme lösen, ehe sie groß werden. Gewiss können Debatten unbequem sein, zu Vereinfachungen führen und man kann daran Anstoß nehmen. Aber was ist die Alternative zu einer freien, offenen Demokratie? Die Abwesenheit einer offenen Debatte ist weitaus schlimmer."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 31. August 2010

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