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Handelsblatt - Deutschland | Montag, 6. September 2010

EU kontrolliert Banken einheitlich

Mit dem Beschluss der EU, eine europäische Finanzaufsicht zu gründen, werden die 27 verschiedenen ordnungspolitischen Regelwerke für Finanzdienstleistungen in der EU endlich zentralisiert, freut sich das wirtschaftsliberale Handelsblatt: "Auch die Deutsche Bank dürfte dankbar dafür sein, dass die EU das Knäuel nationaler Finanzmarktgesetze nun endlich entwirrt und in einem Strang bündelt, zumal die nationalen Gesetzgeber immer wieder neue Widersprüche produzieren. ... Eine gute Nachricht ist die Gründung der EU-Finanzaufsicht last, but not least für die Steuerzahler. Sie leiden unter der milliardenschweren Rechnung für die gewaltigen Lücken der nationalen Aufsicht, die sich während der Finanzkrise auftaten. ... Die europäische Bankenaufsicht darf künftig riskante Geschäfte stoppen, wenn eine Großbank ins Trudeln gerät - notfalls auch gegen den Willen einer passiven nationalen Aufsichtsbehörde."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 6. September 2010

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