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Information - Dänemark | Dienstag, 7. September 2010

Renée Toft Simonsen über zu wenige weibliche Rollenbilder

Das beschränkte Angebot an sozialen Rollenbildern für Mädchen kritisiert Renée Toft Simonsen in ihrem Blog bei der linksgerichteten Tageszeitung Information: "Es ist nicht verkehrt Prinzessin sein zu wollen, meint Jette Kofoed, Dozentin an der Aarhuser Universität. Aber es ist sehr wichtig darauf zu achten, dass es ein breites Angebot an Rollenbildern gibt, weil wir mit festgezimmerten Stereotypen Gefahr laufen, unsere Kinder einzuschränken. ... Prinzesinnenträume gedeihen weiterhin auf das Beste, etwa beim Phänomen der Filmserie Sex and the City. ... Ich wundere mich darüber, warum eine moderne Frau Lust hat, zwei Stunden ihrer kostbaren Zeit zu verschwenden, um vier in Gucci gekleideten Frauen über 40 mit Aschenputtelkomplex zuzuschauen, die auf Schuhfetischismus und Prinzenjagd reduziert werden. ... Bei einem Gang durch ein Spielzeuggeschäft wird man schnell erkennen, dass bei der kulturellen Prägung auch andere Kräfte - nämlich große wirtschaftliche - ... bei der Ausbildung von Geschlechterrollen und Prinzessinnenträumen im Spiel sind. ... Meiner Meinung nach deutet einiges daraufhin, dass wir uns bei den Geschlechterrollen in eine unglückliche Richtung  entwickeln. Setz doch deine Tochter in einem rosa Tüllkleid auf die Chaiselongue, damit sie auf Mr. Big wartet, und schau mal wie weit sie damit kommt."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 7. September 2010

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